Klärwerk Mönchen-Gladbach

Klärwerk Mönchen-Gladbach

Am Ufer des Flusses Niers, nordöstlich der Neuwerker Donk, liegt das Klärwerk Mönchengladbach-Neuwerk. Betreiber ist der Niersverband. Das Gelände der Kläranlage umfasst ca. 22,5 Hektar. In der Anlage wird das Abwasser von mehr als ½ Million Einwohnern der nahe gelegenen Orte Mönchengladbach, Korschenbroich, Willich, Viersen und Tönisvorst gereinigt.

Die Aufgabe bestand darin, zum einen die Kristallisation in der ca. 400 m langen Schlammleitung zwischen Faulung und Entwässerung drastisch zu reduzieren. Zum anderen war es notwendig, die häufig auftretenden Störungen in den Entwässerungszentrifugen durch unkoordinierten Kristalleintrag und Kristallanhaftungen auf ein Minimum zu senken.

Zunächst erhielt P.C.S. Consult 2006 den Auftrag, mit der Hälfte der anfallenden Schlammenge eine einjährige Testphase mit Einsatz des MAP Verfahrens zu planen und durchzuführen.

Im Ergebnis dieser Testphase beauftragte uns der Kunde 2007, eine großtechnische Anlage umzusetzen und schlüsselfertig zu realisieren. Besondere Anforderung: das MAP sollte bereits im Vorwege vor der Abtrennung technisch so gefällt werden, dass es ohne weitere Inkrustationen zur Schlammentwässerung geleitet werden konnte.

Nach einjähriger Testphase übernahm P.C.S. Consult als Generalunternehmer die Errichtung einer Schlammbehandlungsanlage zur effektiven MAP Fällung und zum Austrag der Kristalle. In einer Bauzeit von rd. sechs Monaten wurde die erste großtechnische Anwendung dieses Verfahrens, das wir in Anlehnung an den Prozess der Berliner Wasserbetriebe konzipiert haben, errichtet. Erst an dem Standort der Schlammentwässerung waren die Platzverhältnisse ausreichend, um die eigentliche MAP Anlage mit Austrag von bis zu einer Tonne MAP/Tag zu realisieren. Den Prozess tauften wir auf den Namen AirPrex® – und die Resultate waren sehr zufriedenstellend:

  • Die Entwässerungsergebnisse waren deutlich angestiegen und die Phosphatgehalte in dem gesamten Schlamm- und Abwasser-System der Kläranlage konnten drastisch gesenkt werden.
  • Die Anlage besteht nun damit aus einer Vorfällung im Bereich der Faulbehälter und einer konsequenten Nachfällung im Bereich der Schlammentwässerung.

Bau der Anlage:

  • 2007

Faulschlammkapazität der Anlage:

  • bis 1.500 m³/d (ca. 800.000 EGW)

Reduktion der im Schlammwasser gelösten Phosphat-Frachten:

  • > 95%

Verbesserung Schlammentwässerung:

  • plus 3,5%-Punkte → Amortisationszeit von unter drei Jahren!

MAP-Austrag:

  • bis zu 1 t/d

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